Vielleicht magst du dich auf manchen Fotos nicht und fragst dich deshalb, ob ein Porträtshooting überhaupt etwas für dich ist. Du brauchst dafür keine Übung vor der Kamera. Zur Vorbereitung hilft es mehr, deine Wünsche zu sortieren, als eine Sammlung perfekter Posen auswendig zu lernen.

Überlege, wofür du die Bilder möchtest

Für dein Profil, als Geschenk oder einfach für dich? Das hilft bei der Entscheidung, wie die Bilder wirken sollen. Such dir zwei oder drei Beispiele aus und beschreibe, was dir daran gefällt: das Licht, die Kleidung oder ein Gesichtsausdruck. Zeig mir auch, ob du ruhige Porträts oder Bilder in Bewegung magst. Speichere die Beispiele auf deinem Handy, damit wir sie vor der Aufnahme gemeinsam anschauen können.

Zieh etwas an, in dem du dich bewegen kannst

Probiere dein Outfit vorher im Sitzen und Stehen aus. Kannst du die Arme heben, ohne ständig am Stoff zu ziehen? Fühlst du dich darin wohl? Eine vertraute Bluse oder ein schlichter Pullover kann passender sein als etwas Neues, das du während der ganzen Aufnahme zurechtrücken musst. Falls du zwischen zwei Sachen schwankst, können wir die Auswahl vorher besprechen.

Gib deinen Händen eine einfache Aufgabe

Du musst nicht gleichzeitig an Schultern, Hände und Gesicht denken. Eine Hand locker an den Ärmel legen, die Jacke halten oder ein paar Schritte gehen: Mit solchen kleinen Handlungen lässt sich anfangen. Ich helfe dir beim Posieren. Sag ruhig, wenn sich eine Bewegung ungewohnt anfühlt. Du musst auch nicht auf jedem Bild in die Kamera schauen oder lächeln.

Sag, was du magst und was nicht

Wenn dir bestimmte Bilder von dir gefallen, kannst du sie als Orientierung mitbringen. Genauso hilfreich ist zu wissen, was du vermeiden möchtest. Dafür brauchst du keine Fachbegriffe. Eine kurze Erklärung reicht. Statt deine Mimik während der Aufnahme ständig zu kontrollieren, konzentriere dich zunächst auf eine einzelne Bewegung. Du kannst jederzeit sagen, dass du kurz durchatmen oder eine andere Haltung ausprobieren möchtest.